Archiv der Kategorie: Irland

Irlandreise – 17. Tag

Leider habe ich die Nacht sehr schlecht geschlafen, weil ich zum Essen 2 große Cola getrunken habe…

Nach dem leckeren Frühstücksbuffet waren wir doch froh, als es endlich zum Flughafen ging. Das Auto war zügig abgegeben und die Wartezeit am Gate ging auch schnell vorbei. Auch der Flug kam mit kürzer vor.

In Zürich empfing uns eine ungewohnte, schwüle Luft – man merkte sofort das Kontinentalklima.

Die Heimfahrt zog sich dann wegen Stau etwas hin. Alle waren froh, schlußendlich wieder zu Hause zu sein.

Aber es war ein schöner Urlaub gewesen.


Irlandreise – 16. Tag

Nachdem wir alles zusammengepackt hatten, sind wir so gegen 10 Uhr Richtung Dublin losgefahren.

Auf halber Strecke besuchten wir den „Rock of Cashel“, der für uns alle sehr interessant war. Es gab sogar eine deutsche Videoshow und eine sehr informative und gute (englische) Führung.

(zum Vergrößern anklicken)

Was aussieht wie eine Burg ist eigentlich eine grosse Kathedrale mit einem Festungsturm für den Bischof.

Dahinter gelegen ein Friedhof, auf dem die Bürger von Cashel begraben wurden.

Es gibt nicht nur alte Gräber dort, sondern auch neue…

Besondere Familien, die noch historisch bedingte Rechte an der Beisetzung hier oben haben, dürfen diesen Friedhof weiter nutzen.

Zur Zeit als wir dort waren, wurde gerade die kleine Kapelle im Inneren saniert.

Hier ein bereits restaurierter Teil…

… und hier eine noch unbehandelte Säule.

Es war eine Entlüftung eingebaut worden, um das ganze Gemäuer trocken zu legen, was sehr viel Zeit und Aufwand bedeutete.

Viele der wertvollen Malereien wurden im Laufe der Zeit übertüncht und sind teilweise nur durch Zufall unter den Schichten entdeckt worden. Nun versuchen sie diese wieder hervorzuholen, was sehr schwierig ist.

Nochmal ein Blick von unten. Man sieht hier gut die Gerüste für den Teil der gerade renoviert wird.

Am Fuß des Hügels lag noch eine alte Abtei, die ich mir unbedingt auch noch ansehen wollte. (Ich liebe solche alten Gemäuer )

(zum Vergrößern anklicken)

Nach Dublin ging es danach recht flott, weil wir da auf der Autobahn gefahren sind. Auf der Herfahrt hatten wir sie gemieden, da wir dachten, dass sie recht teuer sei/bzw. dass man eine Plakette braucht. Das war aber überhaupt nicht der Fall.

Das Flughafenhotel befand sich etwas ausserhalb und wir mussten es suchen, da uns das GPS vom IPhone zwar zur richtigen Strasse brachte, dort aber weit und breit kein Hotel zu sehen war. Es befand sich dann aber trotzdem in der Nähe und wir kamen direkt dran vorbei als wir suchend herumfuhren.

Das Hotel war sehr schön und wir haben dort unser Abschiedsessen nachgeholt. Vorm Fernseher mit „Britains got Talent“ klang der Abend gemütlich aus.


Irlandreise – 15. Tag

Unser letzter Tag im Cottage.

Wir beschlossen, nach Cork zu fahren, mit Abstecher zum Blarney Castle. Ich dachte, wir würden nur kurz da vorbei schauen, aber dort war ein großer, schöner Park in dem wir spazieren gingen und das Herrenhaus, durch das wir eine Führung mitmachten. Der Eintritt war 35 Euro für Family, die sich wirklich gelohnt haben.

Herrenhaus

Den Blarney-Stein hat keiner von uns geküsst. War doch etwas unappetitlich der Gedanke, wer da wohl schon alles hingeknutscht hat – mal abgesehen von der Höhe…

(zum Vergrößern anklicken)

Sehr gefallen hat uns „Rock Close“, ein Parkareal in dem es allerlei Mystisches zu entdecken gab.

Wir fuhren auch noch nach Cork rein, aber die Kinder hatten überhaupt keine Lust zu bummeln oder was anzuschauen, so blieben wir nicht lange, genossen aber noch einen leckeren Apple Pie mit Vanilleeis.

Eigentlich wollten wir zum Abschluss nochmal in Kate Kearney’s Cottage Essen gehen, aber ausgerechnet heute hatte da eine Gesellschaft von ‚Liebherr‘ die ganze Küche gemietet, so dass es für andere Gäste nichts mehr zu essen gab. Die Kinder waren total enttäuscht.

Zu Hause zauberten wir aber noch Bratkartoffeln und Käsespätzle auf den Tisch, die auch ganz lecker waren.


Irlandreise – 14. Tag

Heute haben wir gar nichts unternommen. Didi ist nochmal ins Outlet Center gefahren, um was fürs Geschäft zu arbeiten mit dem WLAN dort.

Ich bin zu Hause geblieben und habe mit den Kindern AD&D Diablo gespielt, das wir von daheim mitgebracht hatten, und gelesen. Das Buch von Terry Goodkind ist echt klasse und liest sich sehr gut!

Da wir fast zu viel eingekauft haben, versuchen wir gerade, das alles noch bis morgen bzw. übermorgen früh aufzubrauchen. Bin gespannt, ob wir das schaffen.


Irlandreise – 13. Tag

Wir haben uns einen Tierpark angesehen, der aber wieder mal mehr gekostet hat, als wir geboten bekommen haben. Die Tiere waren dort teilweise echt nur zu bedauern.

Der Pfau durfte wenigstens frei rumlaufen.

Immerhin durften wir hier zum ersten Mal erleben, dass ein Lama auch wirklich spuckt. ^^

Da wir befürchteten, auf der geplanten Schaffarm ähnliches zu erleben, fuhren wir erst gar nicht hin.

Statt dessen besuchten wir das Outlet Center in Killarney. Wir sind da bisschen rumgebummelt und Didi hat dort ein offenes WLAN entdeckt, dem er sich sogleich ausgiebig widmete. Dabei haben wir noch Kaffee und Kuchen genossen.


Irlandreise – 12. Tag

Wir haben die Rundreise um Dingle gemacht, aber irgendwie war es leicht frustrierend. Der Eintritt kostete überall so viel, obwohl nur wenig zu sehen war. Als Familie in Dingle im Aquarium 35 Euro und kaum was zu sehen … Für die Beehives und Forts wollten sie auch was haben. So genossen wir vor allem die Sandstrände und waren fast ständig damit beschäftigt, die Kinder davon abzuhalten, sich zu piesacken…

Deswegen hier einfach nur ein paar Impressionen der Rundfahrt:

(zum Vergrößern anklicken)


Irlandreise – 11. Tag

Da die Kinder mit dem Wandern so gar nicht warm wurden, ich dahingehend aber noch einiges vor hatte, beschlossen wir, die Kinder einmal zu Hause zu lassen und nur zu zweit los zu marschieren. Dazu hatte ich wieder eine Strecke aus unserem netten Wanderführer heraus gesucht. ^^

Zu Beginn gabs auch einen schönen Weg, den wir aber schon nach kurzer Zeit verlassen sollten und uns quasi an einen Waldsaum halten sollten. Da wir das aber erst zu spät richtig übersetzten, waren wir schon ein Stück weiter und versuchten das dann einfach abzukürzen, indem wir uns selber einen Weg nach oben suchten.

Hier ging es über Weiden, auf die, ausser Schafen, kaum mal einer einen Fuss setzte. Verfallene Häuser dienten ihnen als Regen- und Kälteschutz. Oft fanden wir in deren Nähe auch tote Schafe die halb verwest waren…

Auf den unteren Wiesen war das Vorankommen noch relativ gut und trocken. Jedoch wussten wir, wir müssen hoch hinauf auf den Höhenzug, der sich über uns erstreckte. Tapfer kletterten wir den Steilhang hinauf und merkten schon bald, dass der Untergrund immer nasser wurde. In den kleinen Terrassen, die überall durch die Schafe entstanden waren, sammelte sich das Wasser und man merkte, dass der Boden den Regen der letzten Tage nur ungern frei geben wollte. Ab und an gab es Felsüberhänge, die nicht einfach zu umrunden waren. So kostete uns der Aufstieg schon relativ viel Kraft, was unseren Spass und Abenteuergeist aber nicht im mindesten störte.

Eeendlich kamen wir oben an.

Doch nicht eine bombastische Aussicht erwartete uns, sondern eine Waschküche, die uns umfing und die Suche nach dem erhofften Weg sehr schwer machte.

Hier oben gab es keine schöne Bergwiese, sondern ein Hochmoor, das zwar nicht sumpfig war, aber dessen Torf so vollgesogen mit Wasser war, dass in kürzester Zeit meine Turnschuhe nur noch ein reines Fußbad – ehm … Moorbad waren.

Es war natürlich auch entsprechend anstrengend, dieses zu überqueren, da sich Grasbüschel, die festem Untergrund boten, mit Wasserlöchern abwechselten.

Hier sind wir schon in einem Bereich, der schon eher wieder an eine Wiese erinnerte. Aber wir wollten unbedingt noch weiter, auf den eigentlichen Gipfel. Vor dem Aufstieg stärkten wir uns noch mit unserem Vesper und dann ging es, einem steilem Schafzaun entlang, hinauf. Hier hätte ich fast aufgegeben, denn die Steigung war schon recht heftig. Trotzdem – ich wollte es schaffen! Langsam, Fuss vor Fuss, immer wieder mit kleinen Pausen, rangen wir dem Berg die Meter ab. Je höher wir kamen, desto dichter wurde auch der Nebel/die Wolken.

Wir wussten immer nur in etwa, welche Himmelsrichtung (dank iphone mit Kompass möglich) wir laut Wanderführer nehmen mussten. Weg gab es keinen. Auf dem Bild oben sieht man schön die Grassoden, auf denen wir uns fortbewegten. In die Wasserlöcher darunter konnten wir nicht mehr treten, da sie recht tief waren. Verlaufen konnten wir uns nicht, da der Hügel eigentlich nicht sonderlich gross war. Trotzdem waren wir gespannt, wo wir herauskommen würden, und hofften, dass wir nicht plötzlich oben an einer Steilwand stehen würden.

Aber alles klappte wunderbar und wir konnten über Wiesenterrassen langsam gen Tal klettern/springen/wandern. Und auf einmal – wir trauten unseren Augen kaum, gab es sogar eine Wegmarkierung!

Wir folgten ihr gespannt und kamen auch tatsächlich in etwa da heraus wo wir laut Führer landen sollten. Die angemalten Stangen lagen teilweise am Boden oder waren abgebrochen. Wir haben sie dann, so gut es ging, wieder so hineingesteckt, das nachfolgende Wanderer sich an ihnen wieder orientieren können würden.

Auf der Strasse unten wanderten wir dann zu unserem Auto zurück. Erst hier auf dem Teer wurde es unangenehm anstrengend für Füße und Beine. Über Stock und Stein verbraucht man sicher mehr Kalorien, aber man macht ständig so unterschiedliche Bewegungen, dass man nicht viel davon merkt. Die gleichförmige Bewegung auf der Strasse jedoch war nicht schön und wir waren froh, das Auto endlich zu erreichen.

Wir haben diesen Tag sehr genossen und sehr viel Spass gehabt. Das ist genau das, was wir beide brauchen: Abenteuer, sich aufeinander verlassen können, sich gegenseitig was zutrauen und ausprobieren.

Auch die Kinder hatten ihren ‚freien‘ Tag genossen, wie wir bei unserer Rückkehr erfuhren.