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Bermatinger Waldwiesenweg

Der Frühling hält uns nun schon so lange hin und ich scharre schon seit Wochen mit den Füssen und warte auf wärmeres Wetter, damit ich endlich wieder draussen die Sonne und die Natur erleben kann. Bei nasskaltem Wetter macht mich das einfach nicht an, weil man da dann nicht gemütlich wo sitzen und geniessen kann.

Heute hatte ich aber genug von der Warterei und beschloss eine kleinere Runde zu drehen. IMG_2130Vor ein paar Wochen schon hatte ich die Internetseite entdeckt, auf der die Premiumwanderwege vorgestellt werden und mir vorgenommen, ein paar davon auch mal zu erwandern.

Zum Aufwärmen sollte es der Bermatinger Waldwiesen Weg sein, nicht ganz 10 km und schnell zu erreichen.

Auf der Hinfahrt lugte mal kurz die Sonne heraus, hielt sich dann aber leider wieder sehr zurück. Wir sind die Strecke nicht in Pfeilrichtung sondern entgegen gelaufen, einfach weil mir das gefühlsmässig eher entgegen kam. Hinterher stellte sich heraus, dass die Wahl gar nicht so schlecht gewesen ist, denn wir hätten dann gleich zu Beginn sehr steil bergauf müssen.

So starteten wir in sanftem Auf und Ab durch die Weinberge und kamen bald auch in einen Wald.

IMG_2132Man merkte deutlich wie sehr sich die Natur noch zierte, Frühling zu vermitteln. Nur hier und da blühender Huflattich und Himmelsschlüssel. Über jede einzelne Blüte habe ich mich sehr gefreut. Der Wald jedoch steht noch still und schlafend, traut sich noch nicht so recht, befürchtet wohl noch immer, dass es wieder kalt wird …

Anfangs hat mir der Weg nicht so gefallen, das änderte sich aber ab dem Waldstück dann noch und wir haben diese kurze Wanderung sehr genossen. Nach 2 Stunden standen wir wieder am Auto und da wir uns nach etwas Warmen sehnten, kehrten wir auf der Heimfahrt noch in einem Café ein und stärkten uns mit heisser Schokolade und einem Stück Kuchen.

Unsere Beine haben wir schon etwas gespürt. Man merkt halt deutlich, dass wir lange nicht gelaufen sind und auch die täglichen Gassirunden fehlen.

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Rundwanderung Untersiggingen – Oberstenweiler

In letzter Zeit gehe ich immer wieder mal Wandern unter der Woche und so auch heute.

Der Himmel war zwar bewölkt, aber es sah nicht nach schlechtem Wetter aus und so fuhr ich mit Cindy nach Untersiggingen und stellte dort mein Auto an der Kirche ab. Dass es nicht so heiss war, war sehr angenehm und natürlich für Cindy perfekt, denn dann läuft sie unermüdlich und leidet nicht so unter der Hitze.

Der Weg verläuft erst durch Felder und Wiesen, jedoch bald gelangt man in den Wald.

Auf halber Strecke, am Beginn des Multies „Eine Jugendsünde“ machte ich erst einmal Vesperpause und suchte dann nach der ersten Station. Dieser Multi ist sehr liebevoll gemacht. An der zweiten Station suchte ich erst einmal vergeblich, bis mir plötzlich ein Licht aufging! Man sollte einfach nicht zu dosenfixiert sein *g*.  Ab da war das System aber durchschaut und der Rest des Multies ging ganz flott.

Durch das Suchen der Stationen und des Caches wurde meine Route statt geplanten 8 km 11 km lang, was mir aber nicht viel ausmachte, sowas kalkuliere ich dabei ein.

Der Rückweg ging an einigen Pferdekoppeln vorbei. Jeder Hof scheint sich hier auf Pferdehaltung/-zucht spezialisiert zu haben. Das hätte meiner Tochter sicher gefallen! Überall waren kleine Fohlen zu sehen!

Inzwischen war die Sonne herausgekommen und es wurde merklich wärmer. Wir machten noch einen Abstecher um den Mystery „Bäume #5  in memoriam“ zu loggen und schon war es Zeit sich auf den Heimweg zu machen, damit ich rechtzeitig zu Hause bin, bevor die Kinder von der Schule heim kommen.

Geplante Route ohne Cacherunde.


Insel Reichenau

Zur Zeit zieht es mich nur noch hinaus und da ist jedes Wochenende mit Regen ein Graus für mich. Dieses Wochenende war aber herrlich sommerlich und so machten wir uns auf, die Insel Reichenau zu besuchen. Geplant war das schon seit ein paar Wochen, ich hatte nur noch auf das ideale Wetter gewartet.

Parken konnten wir kostenlos am Ende des Damms der auf die Reichenau führt, wo wir auch unsere Rundtour begannen. Ausserdem war es der Ausgangspunkt des Multies „Klosterinsel Reichenau“, den wir suchen wollten.

Pirmin, der Gründer des ersten Klosters hier auf der Insel (724 n.Chr.), begrüsste uns freundlich.

Es gab einen Uferweg, auf den wir uns sogleich begaben. Wir mussten hier ständig Radfahrern ausweichen, was ich nicht so toll fand, und ich hoffte, dass das nun nicht den ganzen Tag so gehen würde. Glücklicherweise trat das Problem nach der ersten Kirchbesichtigung nicht mehr auf.

Die erste Kirche war schnell erreicht und auch der Gottesdienst, der darin stattgefunden hatte, war gerade in dem Moment zu Ende, so dass wir uns in Ruhe darin umsehen konnten. Diese Station war auch relevant für den „Gralspilger“-Multi, weswegen wir sie besonders in Augenschein nehmen mussten. Kaum hatten wir das abgeschlossen, sammelte sich vor der Kirche eine Taufgesellschaft. Da hatten wir ja richtig Glück gehabt und waren zur rechten Zeit da gewesen. Etwas früher oder später hätten wir wohl nicht die Kirche von innen ansehen können.

Anschließend wanderten wir weiter auf dem Uferweg bis zum Kloster Reichenau.

In dem kleinen Kräutergärtchen, das man im Vordergrund des Bildes sieht, packten wir unser Vesper aus, denn die ersten hatten schon Hunger.

Mareike und Cindy untersuchten die Beete ganz genau:

Als wir die Klosterkirche umrundeten, entdeckten wir ein vielversprechendes Café. Meine Schwester Sylvia und Didi meinten, sie bräuchten jetzt unbedingt einen Verdauungskaffee und so setzten wir uns dort an einen Tisch. Dabei hatten wir wieder Glück, denn alle Tische waren besetzt und diesen Tisch hatte 2 Schritte vor uns schon ein älteres Ehepaar annektiert. Nach einer Runde umsehen, ob nicht doch noch etwas anderes frei war, war dieser Tisch aber auf einmal wieder frei. Da hatten sich die Herrschaften wohl anders entschieden.

Aus dem ‚Verdauungskaffee‘ wurde dann eine Runde Nachtisch/zweites Mittagessen.

Frisch gestärkt ging es weiter. Die Kinder bekamen erste Ermüdungserscheinungen. Aber ich hatte doch noch sooo viel vor! Da musste mein geplantes Programm wohl oder übel abspecken…

Den westlichen Zipfel der Insel wollte ich aber noch erreichen. Ich fand den Uferweg sehr schön und auch die Kirchen sehr interessant.

Nachdem wir den „Gral“ gefunden haben, machten wir uns auf den Rückweg. Damit er nicht allzu lang wurde, kehrten wir am südlichen Hafen nochmal zur Kaffeepause ein und erholten uns.

Auf dem letzten Stück des Weges fanden wir auch den „Klosterinsel“-Cache und kamen glücklich und zufrieden wieder am Auto an.

Als wir losfuhren winkte uns Pirmin noch zum Abschied zu.

Für uns alle war dies ein schöner Ausflug gewesen, auch die Kinder, die zwischendurch etwas schlapp gemacht hatten, waren froh, dass sie dabei gewesen sind.


Kleine Radtour nach Unteruhldingen

Die letzten Tage waren doch recht verregnet und kalt und so freute es umso mehr, als wir heute morgen von freundlichen Sonnenstrahlen geweckt wurden.

Da die Kinder vor 2 Tagen neue Fahrräder bekommen hatten, die endlich eingeweiht werden wollten, beschlossen wir, eine kleine Radtour zu unternehmen, um sie mal zu testen und zu schauen, wie eingerostet unsere eigenen alten Räder schon waren.

Eigentlich wollten wir auch unsere Hündin Cindy mitnehmen, aber das war uns dann doch zu viel des Experimentierens, da sie noch nie neben einem Rad mitgelaufen ist und wir auch keinen geeigneten Korb für sie hatten. So musste sie dieses mal leider zu Hause bleiben.

Der Wind war sehr kühl, doch die Sonne versuchte tapfer, das wieder wett zu machen.

Natürlich vergeht kein Ausflug, bei dem wir nicht auf dem Weg liegende Caches mitnehmen, so auch ein reiner Statistikcache, der momentan zwar deaktiviert ist, aber trotzdem noch vorhanden. Toll finde ich solche Caches zwar nicht, aber irgendwie kann ich trotzdem nie an ihnen vorbei gehen ohne mich wenigstens dort zu verewigen.

Unser Hauptziel war das Pfahlbaumuseum in Uhldingen und so drehten wir dort erst mal eine Besichtigungsrunde.

Draussen war das Fotografieren erlaubt, in den Gebäuden jedoch nicht.

Wir konnten an einer kleinen Führung teilnehmen, die teilweise recht interessant war und man erfuhr auch einige Dinge, die einem bisher noch nicht so bekannt waren.
Neu war mir, dass man Feuer nicht nur mit Feuersteinen entfachte, sondern erst Katzengold einen heissen Funken ergibt mit dem man etwas entzünden kann und dass Zunder nicht nur irgendwas zum Anzünden ist, sondern ein Baumpilz, der mittlerweile in Deutschland unter Naturschutz steht.

Als wir selber noch Kinder waren, haben wir des öfteren mal hier einen Ausflug her gemacht. Seitdem ist es etwas erweitert worden, aber immer noch recht klein. Trotzdem genossen wir die Zeit hier sehr.

Bald machte sich der Hunger bemerkbar, doch der musste noch ein kleines bisschen warten, bis wir den Mystery „Steinzeit – die Siedlung“ gehoben hatten. Die Lösung dafür hatte ich schon zu Hause gefunden.

Anschliessend liessen wir uns einen leckeren Flammkuchen schmecken, der uns noch für zwei weitere Caches stärkte.
Einer befand sich nahe am See und der andere gehörte zur Steinzeit-Reihe und führte über einen kleinen Lehrpfad, der noch einmal über die Steinzeit und die Bronzezeit erzählte (GC2FB71).

Der Tag war sehr schön gewesen, doch jetzt war es wieder Zeit, uns auf dem Heimweg zu machen. Der Po machte sich bemerkbar, war er es doch nicht mehr gewohnt auf einem Fahrradsattel zu sitzen und auch mein Hinterreifen machte so langsam schlapp. Den werde ich wohl zu Hause mal gründlich untersuchen müssen, denn wir haben vor, in nächster Zeit wieder öfter mit dem Rad die Gegend zu erkunden.