Insel Reichenau

Zur Zeit zieht es mich nur noch hinaus und da ist jedes Wochenende mit Regen ein Graus für mich. Dieses Wochenende war aber herrlich sommerlich und so machten wir uns auf, die Insel Reichenau zu besuchen. Geplant war das schon seit ein paar Wochen, ich hatte nur noch auf das ideale Wetter gewartet.

Parken konnten wir kostenlos am Ende des Damms der auf die Reichenau führt, wo wir auch unsere Rundtour begannen. Ausserdem war es der Ausgangspunkt des Multies „Klosterinsel Reichenau“, den wir suchen wollten.

Pirmin, der Gründer des ersten Klosters hier auf der Insel (724 n.Chr.), begrüsste uns freundlich.

Es gab einen Uferweg, auf den wir uns sogleich begaben. Wir mussten hier ständig Radfahrern ausweichen, was ich nicht so toll fand, und ich hoffte, dass das nun nicht den ganzen Tag so gehen würde. Glücklicherweise trat das Problem nach der ersten Kirchbesichtigung nicht mehr auf.

Die erste Kirche war schnell erreicht und auch der Gottesdienst, der darin stattgefunden hatte, war gerade in dem Moment zu Ende, so dass wir uns in Ruhe darin umsehen konnten. Diese Station war auch relevant für den „Gralspilger“-Multi, weswegen wir sie besonders in Augenschein nehmen mussten. Kaum hatten wir das abgeschlossen, sammelte sich vor der Kirche eine Taufgesellschaft. Da hatten wir ja richtig Glück gehabt und waren zur rechten Zeit da gewesen. Etwas früher oder später hätten wir wohl nicht die Kirche von innen ansehen können.

Anschließend wanderten wir weiter auf dem Uferweg bis zum Kloster Reichenau.

In dem kleinen Kräutergärtchen, das man im Vordergrund des Bildes sieht, packten wir unser Vesper aus, denn die ersten hatten schon Hunger.

Mareike und Cindy untersuchten die Beete ganz genau:

Als wir die Klosterkirche umrundeten, entdeckten wir ein vielversprechendes Café. Meine Schwester Sylvia und Didi meinten, sie bräuchten jetzt unbedingt einen Verdauungskaffee und so setzten wir uns dort an einen Tisch. Dabei hatten wir wieder Glück, denn alle Tische waren besetzt und diesen Tisch hatte 2 Schritte vor uns schon ein älteres Ehepaar annektiert. Nach einer Runde umsehen, ob nicht doch noch etwas anderes frei war, war dieser Tisch aber auf einmal wieder frei. Da hatten sich die Herrschaften wohl anders entschieden.

Aus dem ‚Verdauungskaffee‘ wurde dann eine Runde Nachtisch/zweites Mittagessen.

Frisch gestärkt ging es weiter. Die Kinder bekamen erste Ermüdungserscheinungen. Aber ich hatte doch noch sooo viel vor! Da musste mein geplantes Programm wohl oder übel abspecken…

Den westlichen Zipfel der Insel wollte ich aber noch erreichen. Ich fand den Uferweg sehr schön und auch die Kirchen sehr interessant.

Nachdem wir den „Gral“ gefunden haben, machten wir uns auf den Rückweg. Damit er nicht allzu lang wurde, kehrten wir am südlichen Hafen nochmal zur Kaffeepause ein und erholten uns.

Auf dem letzten Stück des Weges fanden wir auch den „Klosterinsel“-Cache und kamen glücklich und zufrieden wieder am Auto an.

Als wir losfuhren winkte uns Pirmin noch zum Abschied zu.

Für uns alle war dies ein schöner Ausflug gewesen, auch die Kinder, die zwischendurch etwas schlapp gemacht hatten, waren froh, dass sie dabei gewesen sind.

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