Monatsarchiv: März 2011

Wie weit?

Niemand weiß,
wie weit seine Kräfte gehen,
bis er sie versucht hat.

Goethe


Kleine Radtour nach Unteruhldingen

Die letzten Tage waren doch recht verregnet und kalt und so freute es umso mehr, als wir heute morgen von freundlichen Sonnenstrahlen geweckt wurden.

Da die Kinder vor 2 Tagen neue Fahrräder bekommen hatten, die endlich eingeweiht werden wollten, beschlossen wir, eine kleine Radtour zu unternehmen, um sie mal zu testen und zu schauen, wie eingerostet unsere eigenen alten Räder schon waren.

Eigentlich wollten wir auch unsere Hündin Cindy mitnehmen, aber das war uns dann doch zu viel des Experimentierens, da sie noch nie neben einem Rad mitgelaufen ist und wir auch keinen geeigneten Korb für sie hatten. So musste sie dieses mal leider zu Hause bleiben.

Der Wind war sehr kühl, doch die Sonne versuchte tapfer, das wieder wett zu machen.

Natürlich vergeht kein Ausflug, bei dem wir nicht auf dem Weg liegende Caches mitnehmen, so auch ein reiner Statistikcache, der momentan zwar deaktiviert ist, aber trotzdem noch vorhanden. Toll finde ich solche Caches zwar nicht, aber irgendwie kann ich trotzdem nie an ihnen vorbei gehen ohne mich wenigstens dort zu verewigen.

Unser Hauptziel war das Pfahlbaumuseum in Uhldingen und so drehten wir dort erst mal eine Besichtigungsrunde.

Draussen war das Fotografieren erlaubt, in den Gebäuden jedoch nicht.

Wir konnten an einer kleinen Führung teilnehmen, die teilweise recht interessant war und man erfuhr auch einige Dinge, die einem bisher noch nicht so bekannt waren.
Neu war mir, dass man Feuer nicht nur mit Feuersteinen entfachte, sondern erst Katzengold einen heissen Funken ergibt mit dem man etwas entzünden kann und dass Zunder nicht nur irgendwas zum Anzünden ist, sondern ein Baumpilz, der mittlerweile in Deutschland unter Naturschutz steht.

Als wir selber noch Kinder waren, haben wir des öfteren mal hier einen Ausflug her gemacht. Seitdem ist es etwas erweitert worden, aber immer noch recht klein. Trotzdem genossen wir die Zeit hier sehr.

Bald machte sich der Hunger bemerkbar, doch der musste noch ein kleines bisschen warten, bis wir den Mystery „Steinzeit – die Siedlung“ gehoben hatten. Die Lösung dafür hatte ich schon zu Hause gefunden.

Anschliessend liessen wir uns einen leckeren Flammkuchen schmecken, der uns noch für zwei weitere Caches stärkte.
Einer befand sich nahe am See und der andere gehörte zur Steinzeit-Reihe und führte über einen kleinen Lehrpfad, der noch einmal über die Steinzeit und die Bronzezeit erzählte (GC2FB71).

Der Tag war sehr schön gewesen, doch jetzt war es wieder Zeit, uns auf dem Heimweg zu machen. Der Po machte sich bemerkbar, war er es doch nicht mehr gewohnt auf einem Fahrradsattel zu sitzen und auch mein Hinterreifen machte so langsam schlapp. Den werde ich wohl zu Hause mal gründlich untersuchen müssen, denn wir haben vor, in nächster Zeit wieder öfter mit dem Rad die Gegend zu erkunden. 


Der Weg

Der Weg wächst im Gehen unter deinen Füßen wie durch ein Wunder.

Reinhold Schneider