3. Tag: Amlikon – Fischingen

Das Matratzenlager war zwar gemütlich, aber gegen Morgen doch recht kühl mit nur einer Decke. Viel rumwursteln wollte ich nicht, um eine weitere zu holen, um die anderen nicht zu wecken.

Wir bekamen ein leckeres Frühstück vom Bauern serviert, der aber sonst recht wortkarg war. Ein bisschen kam es einem so vor, als ob er lieber seine Ruhe hätte.

Nach dem Frühstück ging es dann weiter auf unserem Weg. 24 km waren geplant. Didi hatte gestern Abend in Fischingen schon ein Zimmer für uns reserviert. Das war uns lieber, als so wie gestern Abend auf gut Glück herumzufragen. In einem kleinen Laden, an dem wir vorbei kamen, kauften wir noch ein Vesper ein.

Es ging über viele Landstrassen, manchmal auch durch Wäldchen. Die Sonne war recht heiß und Didi hat sich ein T-Shirt über den Kopf gehängt, weil er schon vom Vortag einen Sonnenbrand hatte.

Glasfenster mit dem Hl. Jakob in der kleinen Kapelle von Kaltenbrunnen

Mittags haben wir an einem Bächlein gevespert, an dem ein paar Bäume standen und Schatten boten.

Kapelle in St. Margarethen

Bald spürten wir unsere Beine und Füße, obwohl wir erst die Hälfte Weg geschafft hatten. Doch wir liessen uns nicht unterkriegen und es ging tapfer weiter. Sehr lange wanderten wir an der Murg entlang, leider auch viel in den Ortschaften, die dort am Ufer verteilt sind. Das Laufen auf Teer strengt schon sehr an. Später kamen wir noch durch einen schönen Tobel, der angenehm kühl war.

Eigentlich wollte ich auch einige Caches mitnehmen auf dem Weg, habe aber die Multies gleich weggelassen, weil wir so k.o. waren und nur 2 geholt statt der geplanten 8.  Aber das Cachen soll ja auch nicht an erster Stelle stehen.

Müde ging es weiter und es gab schon einige Steigungen. Im Gasthof „Biene“ gönnten wir uns ein großes Apfelsaftschorle, das uns für den Rest des Weges stärkte. Das letzte Stück ging noch gut bergauf, war aber sehr schön und wurde mit einem wundervollen Blick auf Fischingen belohnt.

Erleichtert begaben wir uns zum „Sternen“, duschten und ruhten uns etwas aus. Dort in der Gaststube haben wir auch zu Abend gegessen. Fitnessschnitzel – genau das Richtige für uns, denn das ist ein leckeres Schnitzel mit Salaten, keine schweren Beilagen dabei.

Danach noch Mareike angerufen. Sie war sehr traurig, dass ich nicht da war. Sie ist heute aus dem Hauslager heim gekommen und war doch sehr enttäuscht, mich nicht direkt vorzufinden.

Tageskilometer: Laut GPS 25,6 km!

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