Irlandreise – 7. Tag

Heute waren wir im Gap of Dunloe wandern. Da das Tal quasi vor der Haustüre beginnt, konnten wir direkt starten und liessen das Auto für heute mal stehen.

Didi liess sich von einem der Cart Driver überreden, uns hinauf zu fahren. 50 Euro kostete das für uns 3, und Mareike, die  hinterher reiten durfte, nochmal 15 Euro. Ich fand das ganz schön heftig, obwohl wir schon etwas herunter gehandelt hatten, aber es ist Urlaub und wir wollten auch mal mit so einem Wagen fahren.

Auf dem Weg nach oben hat uns der Kutscher einen Haufen Geschichten rund um die Seen erzählt, deren Wahrheitsgehalt wir aber kräftig anzweifelten.

Den letzten Rest zur Spitze mussten wir dann noch selber wandern, für das arme Pferd wäre das dann wohl doch zu steil gewesen. Es sah nicht weit aus und auch nicht steil, forderte aber doch einige Kräfte, was wir aber erst auf dem Rückweg merkten. Ganz oben angekommen vesperten wir und genossen die Aussicht auf die andere Seite. Der Wind war sehr kalt uns stark hier auf dem Grat, so dass wir uns in den Windschatten einiger grosser Steine setzen mussten.

Den Rückweg wollten wir komplett laufen. Da es ja nur bergab gehen würde, dachten wir, das wäre gut zu schaffen. Leider hatten wir mal wieder die Rechnung ohne unsere Kinder gemacht, die schon bald keine Lust mehr hatten. Ich versuchte, sie dadurch bei der Stange zu halten, indem ich eine kleine Geschichte erzählte, in der sie die Hauptpersonen waren und damit die Story weiter ging, mussten sie zwischendurch als Protagonisten kleine Aufgaben (Quests) erledigen, wie z.B. eine gelbe Blume finden, 5 glitzernde Kieselsteine, etc. Das klappte ganz gut und sie waren eine gute Weile wieder voll dabei. Als wir dann endlich beim ‚Ausgang‘ des Tals ankamen, waren wir alle 4 doch recht müde und freuten uns auf unser Heim.

Abends kochten wir uns Kartoffeln mit Quark. Da wir aber keinen Quark im Tesco gefunden hatten (und ich später herausbekommen habe, dass es so etwas in Irland gar nicht gibt), versuchte ich es mit Crème Fraîche. Es schmeckte total lecker und war weggefuttert wie nix!

Im Fernsehen schauten wir uns noch die Ländervorentscheidung des Grand Prix der Eurovision an. Früher haben wir das immer angeschaut, jetzt aber schon einige Jahre nicht mehr. Ich war erstaunt, wie viele Länder inzwischen daran teilnehmen und auch die Regeln wurden seitdem geändert.

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