Irlandreise – 6. Tag

Heute sind wir den Ring of Kerry entlang gefahren. Wir haben uns viel Zeit gelassen und oft angehalten.

Unser erster Halt war beim Ballycarberry Castle. Der Wind war hier an der Küste recht stark und vor allem kalt, so dass wir froh über den Windschatten der Mauern waren.

Von vorne sah es noch weniger spektakulär aus:

Wir kletterten durch das Gemäuer…

… und erreichten die Rückseite, die uns sichtlich überraschte!

Ich mag solche Mauern total und konnte mich nicht satt sehen. Die Kinder wagten es sogar, hinauf zu klettern, ich nur bis auf halbe Höhe, dann war mir das ganze doch zu unsicher.

Am Strand trafen wir dann noch eine Irin, die dort Seespinat sammelte. Wir kamen ins Gespräch und sie erzählte, dass sie auch schon in Deutschland gelebt hatte und dass wir eine ganz tolle Zeit erwischt hätten vom Wetter her, die letzten Jahre sei es immer kalt und regnerisch gewesen.

Was mich auch immer wieder inne halten liess auf unseren Wegen, waren die hübschen Blumen und Pflanzen, die überall die Steine übersäten.

Weitere Stationen waren das Cahergall Stone Fort:

Hier sahen wir unseren ersten Fingerhut, es sollten im Verlauf des Urlaubs noch weitere folgen. Sie wirken hier so völlig unberührt und ich war total begeistert ihn entdeckt zu haben. Bei uns ist er ja doch eher selten anzutreffen.

Mit einer kleinen Fähre fuhren wir auf die Valentia Island:

Das war schon ein kleines Erlebnis, da auf die Fähre nur ganz wenig Autos (6-8) passten.

Auf der Insel schauten wir uns einen alten Schiefersteinbruch an.

(zum Vergrössern anklicken)

In Sklavenarbeit wurde hier früher der Schiefer abgebaut, z.B.  für das Unter- und Oberhaus in London oder die Pariser Oper. In einer Felsnische oberhalb kann man eine Marienstatue erkennen und es finden hier gelegentlich sogar kirchliche Messen satt.

Wir kletterten auf die Felsen, die seitlich hinaufragten und genossen dort unser Picknick. Die Aussicht war wunderschön, leider geben die Fotos das nur ansatzweise wieder.

Unterhalb der Grotte am Strand gab es eine Stelle, an der die Spuren eines Urtieres versteinert zu sehen sind.

Verlassen haben wir die Insel über die Brücke am südlichen Ende.

Auf der folgenden Strasse gab es einige schöne Aussichtspunkte.

 

In Waterford aßen wir im „Huntsman“ zu Mittag (eigentlich schon Nachmittag ^^). Das Lokal wurde uns im Führer empfohlen. Es hat wirklich vorzüglich geschmeckt, war aber auch entsprechend teuer.

Die nächste Station war dann Derrynane House, das wir trotz lautem Protest der Kinder doch noch anschauen wollten. Sie waren inzwischen recht müde und wollten nicht mehr laufen.

Hinein konnten wir nicht mehr, da schon geschlossen war, aber den wunderschönen Park konnten wir noch besichtigen.

Es gab auch einen Naturlehrpfad, dem wir folgten. Er brachte uns ans Meer mit einem wunderschönen Strand. Auf einmal fiel alle Müdigkeit von den Kindern ab und wir liefen gemütlich am Strand entlang, suchten Muscheln und schöne Steine und genossen die Abendbrise.

Da es nun schon spät war, beschlossen wir nur noch zu unserem Ferienhaus heim zu fahren und sonst nichts mehr zu besichtigen. Es war ein sehr schöner, wenn auch anstrengender, Tag gewesen.

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