Irlandreise – 4. Tag

Heute stand Muckross House auf dem Programm.

Auf der Hinfahrt bogen wir einmal falsch ab und mussten bisschen suchen, fanden den richtigen Weg aber recht bald.

Das Wetter war wunderschön, wie am Tag zuvor. Morgens etwas zugezogen, aber bald schon kam die Sonne hervor.

Eigentlich wollte ich nur das Haus und die Gärten anschauen. Nachmittags dann die Farm. Aber als wir einen Wegweiser zu Dinis Cottage (5 km) sahen, schlug Didi vor, doch mal da lang zu laufen. Wir ließen uns drauf ein, obwohl ich vermutete, dass das dann eine ganz ordentliche Tour werden würde.
Wir waren tatsächlich fast 6 Stunden unterwegs und umrundeten dabei den kleinen Muckross-See einmal.
Zwischendurch hielten wir immer wieder an wunderschönen Buchten an und kühlten unsere Füsse oder vesperten gemütlich.

Der Sand dort ist ganz fein, ansonsten verteilen sich viele große Steinbrocken am Ufer, auf denen man gut sitzen kann.

An Dinis Cottage angekommen, hatten unsere Kinder eigentlich schon mehr als genug.

Zur Aufmunterung kehrten wir hier ein und stärkten uns mit einem Kuchen. Die Kinder wollten nur einen Früchte-Eis-Shake, der ihnen aber dann leider nicht wirklich schmeckte, weil ihnen zu viel Ananas drin war.

Tapfer wanderten wir dann weiter und kamen auf unserem Weg noch an einer alten Wehrbrücke vorbei:

Der Weg dorthin ging über schmale Planken, wahrscheinlich weil es hier, wenn es regnet, recht sumpfig ist. An diesem Tag jedoch war durch das warme, sonnige Wetter alles schön trocken.

Kurz vor Ende der langen Wanderung erfrischten wir uns noch am Torc-Wasserfall, was den Kindern wieder etwas Schwung gab, denn das Klettern ganz hinauf machte ihnen einen Heidenspass und man merkte auf einmal gar nicht mehr, dass sie eben noch sooo müde gewesen waren. smiley_wink

Die letzten Meter bis zum Auto waren die schwersten. Für mich aber war der Ausflug ein positives Erlebnis, weil ich es ganz gut durchgehalten hatte und mir auch nichts sonderlich weh getan hatte (im Hinblick auf die geplante Tourenwanderung auf dem Jakobsweg im August).

Im Laden am Parkplatz habe ich noch eine Landkarte der Region erstanden, was mir sehr wichtig war, da ich noch weitere Wanderungen vor hatte.

Anschliessend suchten wir nach einem geeigneten Supermarkt, um unsere Vorräte aufzustocken. In die vielen Mini-Lebensmittelläden wollten wir nicht rein und so waren wir erst mal ganz froh einen ALDI entdeckt zu haben. Ich persönlich mag ALDI aber nicht sonderlich, so packten wir da nur das nötigste ein und suchten weiter. Wir fragten eine Einheimische und diese beschrieb uns den Weg zu einem LIDL. Für mich schon etwas besser als ALDI, aber trotzdem noch nicht ganz glücklich.
Erstaunlich war, wie viele Deutsche hier gerade am Einkaufen waren. smilie_hihi

So zauberte ich zum Abendessen noch eine Hähnchenbrust mit Brokkoli und Reis auf den Tisch – war sehr lecker und es blieb auch kein Krümelchen übrig. joyful

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: