Irlandreise – 3. Tag

Zur Stärkung im ’neuen Heim‘ gabs erst mal ein großes und vor allem leckeres Frühstück!

Anschließend waren wir natürlich sehr neugierig, wo wir da wohl nun gelandet waren und machten einen Spaziergang in die Umgebung.
Dabei stellte ich fest, dass das Gap of Dunloe gar nicht so weit weg war von unserem Cottage. Grade mal 10 Minuten zu Fuß.
Was einem sofort auffällt, sind die vielen Pferdewagen, die hier um die Gunst der Touristen buhlen. Es gibt hier einen großen Parkplatz, extra für diese Wagen, und man kann sich bis ganz nach oben ins Tal fahren lassen – was nicht unbedingt billig ist, wie wir später erfahren durften.

Ausserdem gibt es hier einen altes Cottage (Kate Kearney’s Cottage), das sehr berühmt ist und auch immer gut frequentiert, obwohl es doch so weit ausserhalb liegt. Man kann dort an der Bar etwas trinken oder sogar ganz lecker speisen.

Da am Fenster ein Schild aufgestellt war, dass am Abend hier Live-Musik stattfände, beschossen wir, zu späterer Stunde nochmal vorbei zu kommen.

So kehrten wir erst mal zu unserem Häuschen zurück und holten mit einem langen Mittagsschlaf nach, was uns in der letzten Nacht gefehlt hatte.

Nachmittags brachen wir dann erstmal nach Killarney auf, denn auch das wollten wir uns erst mal begucken.
Praktischerweise fanden wir direkt vor dem Killarney National Park eine freie Parklücke (wir Glücklichen – der Rest der Strasse war völlig zugeparkt ^^).

Gegenüber des Parks war eine große Rasenfläche mit einer sehr schönen Kirche darauf.

Direkt dahinter erstreckte sich ein großer Rasenplatz, der auch zum Hurling spielen – der irische Nationalsport – genutzt wurde.
Dies hat mich besonders verwundert, da ja bei uns die Kirche immer sehr vor allen anderen Aktivitäten, gerade so lauten wie einem Sportplatz, geschützt werden – wenn es sein muss sogar durch eine Mauer. Hier jedoch sieht man das wohl ganz anders und verbindet beides miteinander. Das gemütliche Beisammen-Sein nach dem Gottesdienst mit Picknick oder Sport.

Natürlich haben wir die Kirche auch von innen besichtigt. Sie hat uns gut gefallen, obwohl neueren Datums erbaut, was ihrer Ausstrahlung aber nicht abträglich wurde.

Danach ging es auch in den Nationalpark, in dem an diesem Tage ein karitativer Lauf zu Gunsten von Kindern mit Down-Syndrom stattfand und es dementsprechend laut zuging – zumindest im Eingangsbereich.

Wir ließen uns dadurch aber nicht abschrecken und wanderten durch die kühlen Alleen und genossen den wunderschönen Tag.
Schlussendlich animierte er sogar unsere Kinder zu einem lustigen Miteinander, nachdem sie zuvor doch eher unlustig dahergestapft waren.

Bald jedoch mussten wir wieder nach Hause, da uns Tracy, die Betreuerin des Ferienhäuschens für eventuelle Fragen und Erläuterungen erwartete.

Im Anschluss daran begaben wir uns noch einmal zu Kate Kearney’s und genossen bei einem sehr leckeren Essen die irische Musik und sogar einige Riverdance-Tanzeinlagen zweier irischer Mädchen.

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