Irlandreise – 1. Tag

Ein lang gehegter Wunsch ging in diesen Pfingstferien in Erfüllung: Eine Reise in den Südwesten Irlands.
Ich war schon einmal vor 13 Jahren dort gewesen, jedoch hat die damalige Reisebegleitung die Freude sehr getrübt…

Dies war nun das allererste Mal, dass ich mit meinem Mann und den Kindern (10 und 12 Jahre) in den Urlaub gefahren bin und ich habe mich sehr darauf gefreut.

Da unser Flug schon am Nachmittag ging, durften die Kinder etwas früher von der Schule nach Hause gehen, so dass wir pünktlich Richtung Zürich losfahren konnten. Leider hat unser Navi beschlossen, uns im Stich zu lassen, so dass wir eine halbe Stunde dadurch verloren, die richtige Richtung zu finden.

Am Flughafen selber lief alles wie am Schnürchen, wodurch die verbummelte halbe Stunde kein Problem für uns wurde.
Für die Kids war das alles natürlich noch viel spannender, da sie noch nie geflogen sind.

Der Flug nach Irland dauert ca. 2 Stunden. Für mich darf er auch gar nicht länger dauern, da ich immer bisschen Angst vorm Fliegen habe. Es ist zwar immer alles super spannend, aber was alles passieren kann schwirrt trotzdem dauernd im Hinterkopf rum.
Auf alle Fälle war der Ausblick bombastisch:

In Dublin angekommen war ich überrascht, dass der Flughafen viel kleiner war (schien?) als der in Zürich. Immerhin ist Dublin ja eine Hauptstadt.

Wir hatten ein Mietauto gebucht, jedoch wussten wir die Firma nicht mehr. So mussten wir uns erst mal durchfragen, fanden aber schnell den richtigen Stand (Hertz). Ein Shuttlebus des Anbieters brachte uns dann zum Parkplatz und wir bekamen einen silbernen Golf zugeteilt. Wir hatten zuerst bedenken, ob unser Gepäck da reinpassen würde, aber wir haben es gut untergebracht bekommen – auch wenn sich die Kinder nicht so sehr über den Koffer zwischen ihnen gefreut haben. ^^

Das Navi versagte uns weiter seinen Dienst, so dass wir auf das google-App auf dem iphone zurückgreifen mussten. Das klappte dann aber erstaunlich gut und so war unser Hotel auch schnell gefunden. Kostete halt zusätzlich Roaming, aber anders wären wir wahrscheinlich erst mal nicht weiter gekommen.
Das Linksfahren war gar nicht so einfach, zum Glück musste ich mir das nicht selber antun, aber mein Mann hat sich da super geschlagen. smile
Etwas erschwert wurde das Ganze dann noch dadurch, dass in Dublin gerade überall die Strassen neu gemacht wurden, und so alles noch viel unübersichtlicher war als es so schon gewesen wäre. x)

Unser Hotel war das „Travelodge“, nicht weit vom Flughafen entfernt. In der Einfahrt überraschten uns ein paar Kaninchen auf dem Rasen. Sie scheinen hier wild herumzuspringen und sich über die schön gepflegten irischen Rasenflächen zu freuen. smilie_hihi

Die Zimmer waren okay, man merkte aber, dass das Hotel hauptsächlich für Durchreisende wie wir eingerichtet war.
Gleich nebendran gab es ein kleines Restaurant, in dem wir unseren Riesenhunger stillen konnten und uns deren selbstgemachte Hamburger schmecken liessen. Sie sind viel grösser als die gewohnten aus dem McDonalds und auch wesentlich leckerer. smile

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf nach Dublin. Der Phoenix Park war nicht weit weg und wir stellten unser Auto dort ab, um zu Fuß weiter zu erkunden.
Im Park kamen wir am Wellington Monument vorbei.
Hier fiel uns auf, dass es bei den Iren gang und gäbe ist, in den Parks ihre Freizeit zu verbringen. Die grossen Rasenflächen laden vor allem zum Ballspiel ein. So tummelten sich auch hier sehr viele, vor allem junge, Leute.

Nicht weit davon entfernt steht man schon mitten in Dublin. Viele Pubs reihen sich aneinander. Auffallend war, das manche Pubs völlig überfüllt waren, andere dagegen, obwohl direkt nebenan liegend, völlig leer. Da kann man wohl schon allein daran sehen, welche gut und welche wohl eher mau sind. ^^

Bei unserem Spaziergang durch die Stadt wurde es langsam dunkel und wir genossen die Atmosphäre am River Liffey.

Gerne hätte ich mir noch mehr angeschaut, aber die Kinder waren hundemüde, so dass wir zum Auto und zum Hotel zurückkehrten.

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